Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1323288
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des 
Zeit 
Barock- 
Rokokostils. 
und 
im Museum zu Breslau zwei Flusslandschaften (Nr. 85 und 97). 
Joh. Anton Eismamb, geboren zu Salzburg 1604, gestorben zu 
Venedig 1698, malt meist Landschaften mit Ruinen. In der 
Dresdener Galerie von ihm zwei Bilder (Nr. 2014 und 2015); in 
der Kaiserlichen Galerie in Wien eine Landschaft mit einem 
Reitergefecht (Nr. 1534); in der Galerie zu Augsburg eine Land- 
schaft (Nr. 427). Joh. Georg Daniel Grasmair, geboren 1690 zu 
Brixen, gestorben 1751 zu Wilten, malt einzelne religiöse Szenen, 
aber meist Landschaften mit Hirten- oder mythologischer Staffage. 
Das Ferdinandeum zu Innsbruck enthält von ihm eine Anzahl 
Bilder (Nr. 170-183). Anton Zoller aus Telfs (1695-1768) und 
sein Sohn Joseph Anton Zoller (1731-1791) versehen ihre Land- 
schaften meist mit biblischer Staffage. Das Ferdinandeum in 
Innsbruck enthält Bilder von beiden (Nr. 193-196 und Nr. 197 
bis 201). Franz Edmund Weirotter, geboren 1730 zu Innsbruck, 
gestorben 1773 zu Wien, malt Landschaften mit Ruinen. Zwei 
solcher Landschaften befinden sich im Ferdinandcum zu Inns- 
bruck (Nr. 222 und 223), eine im Museum zu Stuttgart 
(Nr. 587) und im Museum zu Hannover eine Meeresuferlanrlschaft 
mit orientalischen Kaufleuten im Vordergrunde (Nr. 543). Joh. 
Georg Plazer, geboren 1702 zu Eppan in Tirol, gestorben 1760 zu 
St. Michael in Tirol, bildete sich in Wien seit 1721 und war dort 
hauptsächlich thätig; er malte Sittenbilder, Gesellschafts- und mytho- 
logische Szenen. Die Galerie in Dresden besitzt von ihm „Krösus 
und Solon" (Nr. 2097), die Samniten vor Curius Dentatus (Nr. 2098), 
Merkur und Herse (Nr. 2099) und Bacchus und Ariadne (Nr. 2100); 
im Museum zu Kassel zwei' mythologische Bilder (Nr. 611 und 
612); in der Kaiserlichen Galerie in Wien zwei Kartenspieler und 
eine lustige Gesellschaft (Nr. 1635 und 1636); im Rudolfinum zu 
Prag mehrere Gesellschaftsstücke, einen Baumeister vor seinem 
Werke und Steinmetzen (Nr. 540-545); in der Galerie zu Mann- 
heim ein religiöses Bild „Ohristus segnet die Kinder" (Nr. 59); 
im Museum zu Breslau eine grössere Anzahl Bilder (Nr. 219, 
222, 242, 243, 269, 270, 307, 308, 316, 322, 326), darunter die 
Darstellung der vier Temperamente und der fünf Sinne.  Ein 
Schüler des Anton Feistenberger war Joseph Orient, geboren zu 
Burbach in Ungarn, gestorben in Wien 1747, der sich später mehr 
der idealistischen Richtung der holländischen Malerei zugewendet 
hat. Die Staffierung seiner Landschaften besorgten meist fremde 
Hände. Von Orient besitzt die Kaiserliche Galerie in Wien zwei 
sehr zart durchgeführte Landschaften (Nr. 1629 und 1630); zwei 
andere mit einer Jagd und einem Reitertrupp stafiiert in der Galerie 
Liechtenstein in YVieu (Nr. 966 und 971); im Rudolfinum in 
Prag zwei Landschaften (Nr. 524 und 525); im Museum zu Stutt-
        

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