Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1322674
Cranach 
Zeitgenossen: 
Bayern 
etc. 
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Cranaehs des Älteren zu sein. Ebenda befindet sich eine Replik 
des dogmatischen Bildes Cranachs, die Allegorie auf den Sünden- 
fall und die Erlösung (Nr. 266 und 267). Der Alte mit dem jungen 
Mädchen kehrt ebenfalls im Germanischen Museum wieder (Nr. 264). 
Ausserdem sind daselbst noch vom älteren Cranach vorhanden: 
Eine Maria mit dem Kinde und dem Johannesknaben (Nr. 254); 
die Ehebrecherin vor Christus (Nr. 255); die Beweinung Christi 
(Nr. 256); die Grablegung (Nr. 257); Venus mit dem von einer 
Biene gestochenen Amor (Nr. 259); dann an Bildnissen: das des 
Königs Christian II. von Dänemark, des Markgrafen Kasimir 
von Brandenburg, des Martin Luther und das einer jungen Dame 
(Nr. 260-263). Von Lucas Oramwlz. dem Jüngeren enthält das 
Germanische Museum die Bekehrung des Saulus (Nr. 270) von 1549.  
In Unterfranken besitzt die Stiftskirche zu Aschaffenburg 
von Cranaclz dem Älteren die schöne Doppeldarstellung von Christi 
Hinabsteigen in die Vorhölle und der Auferstehung, noch vom 
Anfang der zwanziger Jahre.  Schwaben. Cranachs des Älteren 
Darstellung von Simson und Delila von 1529 findet sich im grossen 
Saale des Rathauses in Augsburg. Eine späte Wiederholung des 
Stoffs: Christus lässt die Kleinen zu sich kommen, besitzt die 
St. Annakirche in Augsburg; sie zeigt eine stumpfe Färbung. Die 
Galerie in Augsburg enthält vom älteren Cranach: Nr. 13 Pharao 
im Roten Meere den Untergang tindend, von 1530; Nr. 15 das 
Opfer Abrahams von 1530. nicht zweifellos echt; Nr. 692 Ecce 
homo, Christus, in einer Landschaft vor dichtem Gesträuch stehend, 
zeigt seine Wundmale, oben schweben zu beiden Seiten je sieben 
Engelkinder. 
Böhmen. Von Cranach dem Älteren befinden sich im Rudolfinum 
in Prag zwei Wiederholungen der Allegorie vom Sündenfall und 
der Erlösung des Menschen (Nr. 158 und 159), dann der verliebte 
Alte mit dem Mädchen (Nr. 165). Sicher von Cranaeh dem Älteren 
herrührend ist eine Hirschjagd von 1529 auf der Prager Burg. 
Von Cranachs Gemälden befinden. sich noch im Rudoliinum in 
Prag: Nr. 160 die heilige Dorothea und Barbara; Nr. 161 die 
lmbekleidete Venus mit dem klagenden Amor; Nr. 162 Herkules 
am Scheidewege; Nr. 163 ein Frauenbildnis in reicher Tracht und 
Nr. 164 der thörichte Alte mit der jungen Frau, ähnlich wie 
Nr. 165. Die Nostizsche Galerie in Prag bewahrt von Cranach 
dem Älteren das Gemälde: Lasset die Kindlein zu mir kommen 
(Nr. 27); die Ehebrecherin vor Christo (Nr. 31) und den Alten 
eine Frau küssend (Nr. 141). Vom jüngeren Crcmach befinden 
sich in derselben Sammlung zwei Bildnisse (Nr. 173 und 175), einen 
Mann im schwarzen, pelzverbrämten Recke und eine alte Frau 
darstellend. -
        

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