Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1322400
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Blütezeit. 
Dresdener Galerie (Nr. 1888) mit dem lilartyrium der heiligen Ursula 
auf dem Mittelbilde und den inneren Seiten der Flügel, und dem 
in Steinfarbe gemalten heiligen Georg und der heiligen Ursula. auf 
den äusseren Seiten, die für Burglnnair zu derber Art sind.  
Ein Altarwerk in der Kirche zu Dohna (Amt Pirnal hat auf den 
Rückseiten der Flügel in vier Feldern Gemälde der Verkündigung, 
der Heimsuchung lllariä, der Geburt Christi und der Anbetung 
der heiligen drei Könige; auf der Rückseite des Mittelteils er- 
scheinen vier Heiligengestalten. Die Gemälde an den Gewölben 
der Stadtkirche zu Pirna gruppieren sich um die Pfeiler. Es 
sind die Figuren der Evangelisten, welche die Züge der Reforma- 
toren tragen, dann Figuren des Alten Testaments und symbolische 
Darstellungen der Heilswahrheiten, von geringem Kunstwert. Ein 
Altarwerk der Nikolaikirche in Dippoldiswalde hat gemalte 
Flügel. Die Innenseiten zeigen das Opfer des heiligen Joachim 
und die Verkündigung seiner Vaterschaft, die Aussenseiten das 
Ecce homo, die Schmerzensmutter und Johannes Ev.; die Köpfe 
sind ausdrucksvoll und tief gefühlt, die Färbung ist warm. Die 
etwa. in den zwanziger Jahren des 16. Jahrhunderts entstandenen 
Gemälde sind von demselben Meister, von dem das Altarwerk zu 
Seifersdorf herrührt. An der südlichen Ghorwand der Kirche in 
Glashütte beßnden sich Reste eines Altarwerkes, vier bemalte 
Flügelseiten, welche die Gestalten des heiligen Laurentius, des 
Engels Gabriel, der heiligen Jungfrau und des heiligen Martin 
zeigen; die weiche Behandlung der Köpfe und die sonnige Färbung 
zeichnen das aus dem Anfang des  Jahrhunderts stammende 
Werk aus. Ein Altarwerk in der Kirche zu Heinersdorf (Kreis 
Dippoldiswalde), jetzt mic der Kanzel in Verbindung gebracht, 
enthält zwei Hälften eines Ölgemäldes, welche die Marter eines 
Heiligen darstellen, dann zwei weitere Tafeln, welche eine Heilige 
mit Rosen und die heilige Barbara wiedergeben. Die Gemälde 
sind wie jene in Dippoldiswalde und Seifersdorf mit Eichenlaub 
auf Goldgrund umgeben und stimmen auch sonst im Charakter 
mit denselben überein. Das Altar-Werk in der Kirche zu Seifers- 
dorf (Amt Dippoldiswalde), von 1518, rührt von demselben Meister 
wie die vorigen her. In den Seitenteilen der Predella erscheint 
die Hinrichtung eines heiligen Papstes und der heilige Antonius 
vor dem Gekreuzigten knieend. Auf den inneren Flügeln ist der 
Tod Maria, die Apostel Petrus und Paulus, die Marter vieler 
Heiligen, die Jungfrau mit dem Kinde u. a. dargestellt.  Teile 
eines Altarwerkes aus der Kirche zu Grosshartmannsdorf Werden 
jetzt im Altertumsmuseum in Freiberg aufbewahrt. Es sind 
Johannes Ev., ein Bischof, der Apostel Jakobus, heilige Frauen, 
Anna selbdritt u. a. dargestellt; die Gemälde sind wohl 1520-30
        

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