Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1322112
Dürer und 
seine 
etc. 
Württemberg 
Schule : 
149 
kleiner Fliigelaltar aus der Kapelle zu Schloss Wildenstein im 
Oberen Donauthal 1536 von Barthel Bekam für den Grafen von 
Zimmern gemalt (Nr. 76-80). Das Mittelbild zeigt die heilige 
Jungfrau mit dem Kinde in der Gloria auf dem Halbmonde stehend; 
Zwei Edelknaben halten eine Krone über ihrem Haupte; sie ist 
von einem Kranze von Heiligen umgeben. Der rechte Flügel zeigt 
einen der knieenden Stifter in einer Umgebung von Renaissance- 
architektur und aussen die Fortsetzung des Ölbergs von dem vori- 
gen Flügel. Die Tafeln 79 und 80 zeigen Christi Abschied von 
seiner Mutter, hinter der zwei andere heilige Frauen stehen, und 
Christi Gefangennehmung, als Nachtstück mit landschaftlichem 
Hintergrunde. Ein zweiter kleiner Flügelaltar ebenda (Nr. 81-85) 
aus Schloss Wildenstein stammend, mit Gemälden von Barthel 
Beham, enthält im Mittelbild die heilige Anna selbdritt, auf einem 
Throne im Renaissancestil; den Hintergrund bildet ein grüner 
Vorhang, der von zwei Engeln zuriickgeschlagen wird. Die Flügel 
zeigen auf den inneren Seiten St. Andreas und St. Erasmus, auf 
den äusseren Seiten St. Christophorus, St. Sebastian und St. Rochus 
mit dem Engel. Ebenda (Nr. 86) von Barthel Beham ein Christus 
am Kreuz, welches die knieende Magdalena umschlingt; zu den 
Seiten stehen Maria und Johannes; oben, in Wolken thronend, 
Sonne und Mond, sowie Engel, welche Christi Blut in Kelchen 
auffangen. Endlich stammen von Barthel Beham ebenda vier 
Tafeln (Nr. 89-90), offenbar Teile ehemaliger Altarflügel, welche 
hinter den vorigen zurückstehen. Sie enthalten die Marter der 
heiligen Afra, den Einsiedler St. Paulus, St. Antonius und St. Ja- 
kobus den Alteren im Pilgerkleide.  
Schweiz. Der Saal der Handzeichnungen in der Kunstsammlung 
Zu Basel enthält einige Werke Dürers: Eine heilige Familie in 
einer Renaissancehalle von 1509, leicht kolorierte Federzeichnung 
(Nr. 30); die Kreuzigung Christi, iigurenreiche Komposition auf 
schwarzem Papier, weiss aufgehöht, von 1502 (Nr. 31) und einen 
Aifentanz in Federzeichnung von 1532. 
Böhmen. Die von Dürer 1505-1506 für die Bartholomäus- 
kirche des Kaufhauses der Deutschen in Venedig gemalte Altar- 
tafel befindet sich jetzt, stark restauriert, im Stifte Strahow auf 
dem Hradschin in Prag und stellt die Verherrlichung Marißlli im 
Rosenkranzfeste dar. Inmitten einer anmutigen Landschaft thront 
Maria von Heiligen umgeben. Das göttliche Kind, das sie auf 
dem Schosse hält, setzt einen Kranz von Rosen auf das Haupt des 
knieenden Papstes Julius II. Maria krönt in gleicher Weise den 
Kaiser Maximilian. Ausserdem sind eine Anzahl Zeitgenossen 
dargestellt, Venezianer, ein junger Deutscher und Dürer selbst. 
Der Meister tritt mit diesem Bilde in Wetteifer mit Giovanni
        

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