Volltext: Geschichte der deutschen Renaissance (Bd. 5)

und Nachwort. 
Nachtrag 
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Säulen, unmittelbar auf der Dachsehräge der Thürme sich erhe- 
bend und durch breite Spitzbögen verbunden, tragen die gothisch 
proülirten Rippengewölbe und das geschweifte Kuppeldach dieser 
kecken Aufsätze.  
Ein gewölbter Thorweg (A in Fig. 261) 1) führt in den 
schmalen aber ziemlich tiefen Hof, der ohne reichere architek- 
Fig- 
260. 
Schloss zu Neuenstein. 
Naher.) 
tonisehe Ausbildung gleichwohl durch einige originell behandelte 
Portale bemerkenswerth ist. Zur Linken des Eintretenden bei 
B sieht man eine kleine zu einer Wendeltreppe führende Pferte, 
deren Säulen schüchtern und unsicher behandelte Frührenais- 
sancekapitäle zeigen, während die Basis spätgetlliselle Rauten- 
muster hat. Man wird diese Theile kaum später als 1530 setzen 
dürfen. Durch die Wappen Graf Albrechts III (T 1551) und 
seiner Gemalin von Hohenzollern ist in der Tllet die Erbauung 
.n der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gesichert. Alle andern 
L 
1) Den Grundriss verdanke ich gütiget Mittheilung S. Durchl. 
ron Hohenlohe-Waldenburg. 
des Fürsten
	        
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