Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1318699
Kap. XV. 
Obersachsen. 
835 
Bau an der Südseite des Hofes mit den reichgeschmückten Erkern 
D, E und dem runden Treppenthurm den Blick auf sich. Die 
Umrahmungen der Fenster und des hübschen Pförtchens zeigen 
überfeine, fast magere Profile. Um so kräftigeres Relief hat die 
Architektur der Erker (Fig. 226) und des schönen Portals am 
Treppenthurme. Die originelle Galerie des letztern (die untere 
Balusterreihe ist Stein, die obere Holz) gewährte wahrscheinlich 
über die niedrigern Theile Aussicht ins Thal hinab; der obere 
erkerartige Ausbau soll früher als Uhrgehäuse gedient haben. 
Grundriss der Heldburg. 
Ungeachtet der Volksmund die Theile F G H als „alten 
Heidenbau" bezeichnet, scheint von den jetzt stehenden Gebäuden 
die älteste Partie in dem am Haupteingang B liegenden Gebäude 
zu stecken. Hier ist nämlich schon am Aeussern durch rund- 
bogige Fenster eine früh mittelalterliche Kapelle angedeutet; man 
iindet aber auch im Innern (freilich nur schwer zugänglich und 
spärlich beleuchtet) deutliche Spuren kirchlicher Wandmalereien 
(Christus am Kreuz, von Maria und Johannes beweint). Spitz- 
bogige Portale kommen allerdings am sogenannten "Heidenbau", 
aber auch am Commandantenbau L M vor, obgleich letzterer 
53'?
        

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