Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1318162
782 
III. 
Buch. 
Renaissance in Deutschland. 
Die 
ausgeführt worden. Zwei Jahre vor der unseligen Schlacht bei 
Mühlberg vollendete der edle Fürst sein Werk durch die schöne 
Einweihungstafel in der Kapelle. 
Der Grossartigkeit des Baues entspricht der Reichthum des 
plastischen,ächmuglgs, Auch darin ist er nur mit der Piääääü; 
burg zu vergleichen, die er jedoch durch Feinheit der Ausbildung 
Weit iiberirifii- Aßßlßfäßliiäieil sind die älteren eiidirestüeheil. 
Theile,  Sie 112111311 gCkPPPt-Tßltewlilemtenmit spwäfitgotliiischen ,Vo_l'll_älilg- 
bögeh, die auch in ihrer Gliederung noch mittelalterlich sind. 
An den beiden älvaluptiiuügeln, dem östlichen und nördlichen, haben 
wdieigljmensßter zwar  aber weit grössere Verhältnisse 
und sind in den Bogenzwickeln mit feinen äenaissance-Ornamen- 
ten, Laubwerk, Festons, Delphinen und Putteiilgeschniiicktfüvon" 
grösster Zierlichkeit sind die gaulengalerienwawmwßckthurm, mit 
Fürstenbildnissen und anderem Ornament überdeckt. Noch grösser 
aber ist die Pracht an dem östlichen Hauptiiügel, wo" die Frei- 
treppen, die Altane und das thurmartig vorragende mit gebogenem 
Giebel abgeschlossene Treppenhaus an ihren Balustrhaden, Pi- 
lastern und  von hinübeittroffenem 
Reichthum, prangen, die auch an der langen Galerie des zweiten 
"Geschosses durchgeführt ist. Mit dem grossen Reichthum ver- 
bindet sich ein seltener Geschmack in Feinheit der Abstufung, bei 
einer durchweg im Flachrelief ausgeführten Zeichnung, welche 
Vegetatives und Figürliches zu trefflicher Wirkung verbindet. 
Prächtig sind die Wappen behandelt, lebensvoll die Medaillons 
mit fürstlichen Brustbildern. Das uGejgufqlzbe "Q2 Tälfflääälawnßlldäle 
treppe Ägejgt, ygrsßhlungenetusnthieehe,Ääiäääriilötie- und mündet 
Jtnitmdem ersten Podest auf einen elegant dekorirten Bogen und 
eeiieim auf  
Frührenaisasancestil: Dies war der Üihgang in den grossen Fest- 
"Esel. An  ist .nicht blos diewSpindel, sondern jede 
Stufe .241 der Llsieitseiie mit Eeiilleelilee und Reeilstfibeswie mittelt 
elteitiieiieiftiieise,lsiefiveiijf "gesiiedeifi?" '""Die"'"Siiindel endet mit 
einem fein dekorirtenRiindpfeiler, und das Treppenhausschiliesst 
mit einem Netvzgpeyyölbe, dessen Schlussstcin die Brustbilder Jo- 
"hann Friedrichs undriseiner Gemahlin zeigt. 
 Kehren wir zum Aeussgren zurück, so finden wir selbst die 
"Peter ' deiyles ee (ielerieisii eehree eekreeateaßesseirirungen 
u igfaltigeäilltosetltelriiges'chmiiElZtÜ"'Die höchste Pracht und 
    
(vergl. Fig. 29). Die Säule, auf welcher eiyiiiilit, hat am Kapital 
Sirenen von köstlicher Bewegung; ausserdem sieht man Da; 
stellungeynp_lvdel' Judith, der neigt-ging, Friese. mitKe-mpfseenen, so
        

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