Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1318141
780 
III. 
Buch. 
Renaissance in Deutschland. 
Löwen das prachtvoll ausgeführte kursächsische Wappen halten. 
Auch der __Hauptthurn_r_ hat seine Bekrönung in derselben Spätzeit 
empfangen. Tritt man ein, so befindet manisicliwirimöiiieiii un- 
"regelmlassigen Hofe, dessen g-rösste Lange gegen 240 Fusswbe- 
 Flügel 
zur  bei K, vvährend""an'_ derländeeren 
Seitielilmder übler-regelt gestellte Thurm B, der ungeschickt in die 
späteren Bauten hineingreift,"deiiläbschluss dieser, altestenThLQile 
bezeichneta, Der von zwei_ Treppenthürmen, flankirte südliche 
Tlheililiseheint auch zeitlich diedFortsetzung der früheren An- 
lagezu sein. An ihn "siöäst in der Ecke der Haupt- 
 an diesen aber legt sich der grosse östliche 
Flügel H mit seinem gewaltigen ülreppenhause G, dem praclitl 
vollsten, Welches die Renaissanceuin Deutschland hervorgebracht 
hat Zweislircitlfßprßn_mit. bßsslndetrertläerdachsss führen zum 
Hauptgeschoss empor und münden dort auf eine freie Altane, 
welche sich über dem viereckigen Unterbau um das halbrunde 
Treppenhaus herumzieht (vergl. Fig. 212). Diese Treppe selbst 
ist inmden grössten__Dimensionen als Wendelstiege um eine Spindel 
emporseführt- äsfääisaäelisseräjjTääs Flügels scheint im Haupt- 
g-eschoss nur_einenfeinzigenwßaal von circai 200___Euss Länge bei 
38 pFuss Breite gebildet zu haben. AuflieidenmHaussereirwhlieken 
sind halbrunmdegwlßlrvkger,  mit freiem Blick über den Fluss und die 
vveiteWFmladcYhlandschaftMangebracht.  der Mitte springt thurm- 
artig bei F ein grgisser Iavillon vor. linmzvveiten Stockvverl; zieht 
sich auf gewölbtenAuskragung (vergl. Fig". 212) eine Galerie 
im Innern des Hofes vor diesem Haupttlügel hin, die Verbindung 
mit den anstossenden Bauten vermittelnd. 1) Am, Hauptthurn: da- 
gegen ist üinmgbqidqllt.Qbergesehossen die Verbindung durch eine 
auf Saulegl Illhfände Galerie, bewerkstelligt, die im zweiten Stock 
ihre "Fortsetzung am Flügel L bis zum benachbarten Treppen- 
hause in einer oEenen Galerie findet. Fast [im rechten Winkel, 
 der Nntjirdlichenulllttgel an, mit dem   
eine im Halbkreisgefülfjifteikleine Galerie vcfPLlndeiiI "Naelihlilulsmsen 
 ßmltlthülfmß E und 
D, nach innen gegen den Hof durch dienhprachtvollen auf S. 159 
abgebildeten Erker J charakterisirt. Der östliche Theilmdpiweses 
"Elügels ist übrigens völlig bdeutungslos, der westliche_ aber entlf 
 die ßchlosskapelle C, die gegen den Hof durch ein reich 
dekorirtes Portal zugänglich ist. Die frühesfteä Jahreszahl 1532, 
1) Die Abbildung 
Torgau. 
des 
Hofes 
nach 
einer 
Photographie 
V01] 
Palmiä 
in
        

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