Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1317256
Kap. XIII. 
Die nordöstliehen Binnenländer. 
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Löwenköpfen, Schnörkelwerk und begleitet von aufgesetzten Py- 
ramiden. Das Ganze eine im Sinne jener Zeit meisterliche Com- 
position von treHlicher Ausführung. Im Friese der Spruch: Wo 
Got nicht selbst behut das haus, so ists mit unsrem Wachen aus. 
Der hinter diesem Vorbau aufragende Theil des Schlosses wird 
an der Ecke zur Rechten mit einem runden Erkerthurm, der 
durch alle Geschosse reicht und mit Bogenfenstern durchbrochen 
ist, abgeschlossen. Zur Linken springt ein rechtwinkliger Erker 
Schloss zu Oels. 
Zweites Stockwerk. 
Vor. Durch den Thorweg eintretend, wo man 1563 und die Buch- 
staben A. G. D. E. liest, gelangt man zu einem zweiten Portal, 
das aus einem Thorbogen und einem rechteckigen Seitenpförtchen 
besteht. Dies ist das frühere, unter Herzog Johann sammt Wall 
und Graben von 1559 bis 1562 ausgeführte Werk. Der Bogen 
besteht aus Rustikaquadern, aber die Zwickel sind mit schön ge- 
sßhWungenem Laubwerk- ausgefüllt. Auf dem Gesimse steht eine 
Rittertigur. Ein Durchgang, mit Tonnengewölbe und Stiehkappen 
bedeckt (auf unserer Fig. 193 unter dem bei A gezeichneten Ge- 
mach), führt sodann in den äusseren Schlosshof, wo man gleich 
zur Rechten bei B einen thurmartig vorspringenden Bau mit ge- 
44'?
        

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