Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1317211
Kap- 
XIII. 
Binnenländer. 
Die nordöstlichen 
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ein grossartiger, auf drei stämmigen Säulen und eben so vielen 
Halbsäulen an der Wand ruhender Baldaehin, darunter auf seinem 
Sarkophag ausgestreckt die Gestalt des Entsehlafenen, der den 
Kopf auf den Arm stützt. Die Einwirkung des Breslauer Ry- 
bischdenkmals ist unverkennbar; das feine Laubwerk, welches 
die Bogen und ihre Zwickel sowie die Wandfelder schmückt, gut 
behandelt, die Figur selbst jedoch, abgesehen von dem tüchtig; 
aufgefassten Kopfe, von massiger Arbeit. 
 
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Fig. 191. Rathhaus in Neisse. (Baldinger nach Phot.) 
Unter den zahlreichen bürgerlichen Bauten der malerischen 
Stadt nimmt das Rathhaus den ersten Rang ein. Es ist eine 
im Kern noch aus dem Mittelalter herrührende Anlage, durch 
einen hohen gothischen Thurm mit schlanker Pyramide und ge- 
schweiften Bogenfenstern ausgezeichnet. In der Spätzeit der Re- 
naissance erhielt der Bau bedeutende Umgestaltungen, kräftige 
Rllstikaportale, vor Allem den bis in die Mitte des Platzes vor- 
springenden Flügel der Stadtwaage vom Jahre 1604, Welchen 
unsere Abbildung Fig. 191 veranschaulicht. Es ist eine der
        

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