Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1316717
Kap. XII. 
Länder. 
österreichischen 
Die 
637 
bestimmt waren. Von den llrlarmorplatten des Fussbodens sind 
nur geringe Reste erhalten; völlig verschwunden ist die künst- 
lerische Bekleidung der Wände; dagegen sind sämrntliche Stuck- 
dekorationen der gewölbten Decken im Mittelraum, den Corri- 
doren und den. fünf Eeksälen noch vollständig erhalten. Durch 
die wahrhaft geniale Eintheilung, die in jedem Raume neue Mo- 
tive anwendet, sich nirgends wiederholt, mit dem feinsten Zug 
Fig- 
bei Px 
Schloss Stern 
Erster Stock. 
architektonischer Linien unerschöpflichen Reiehthum der Phautesie 
und meisterhafte technische Ausführung verbindet, gehören diese 
Werke unbedingt zu den grössten Schätzen der Renaissance- 
fiekßration diesseits der Alpen. Nur bei den Corridoren herrscht 
m der Eintheilung der Felder das Gesetz rhythmischer Wieder- 
kehr, so dass der zweite dem vierten und sechsten entspricht 
der dritte dem fünften und nur der erste als Eingang eine ge- 
Sünderte Bghandlung zeigt. In die zart umrahmten und geglie-
        

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