Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1316695
K39 
XII. 
Die österreichischen Länder. 
635 
einer schmachvollen Verunglimpfung zu entreissen. Dennoch 
auss unablässig diese Forderung wiederholt werden, um ein 
Jesehiehtlich und künstlerisch bedeutsames Monument zu retten. 
Die Anlage des merkwürdigen Baues ist aus den beigefügten 
irundrissen Fig. 175. 176 leicht zu verstehen. Hier nur einige 
xothwendige Erläuterungen. Der äussere Eindruck ist gegen- 
wärtig nach allen Beraubungcn und Verunstaltungen ein Wüster, 
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175. 
Schloss Stern bei Prag. 
Erdgeschoss. 
abßtossender, höchstens durch die bizarre Form die Aufmerk- 
samkeit erregend. Die kahlen hohen Mauern, welche in sechs 
scharfen Kanten zusammen stossen, lassen jede Verzierung und 
Gliederung, ja sogar die Gesirnse vermissen. Dies WQI freilich 
die ursprüngliche Absicht des Baumeisters; aber die ehemaligen 
Fenster, die jetzt bis auf schmale doppelt vergitterte Oeffnungen 
Vermauert sind, müssen doch einen freundlicheren Anblick ge- 
Währt haben. Auch war ohne Frage das ursprüngliche Kupfer-
        

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