Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1316258
XII. 
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österreichischen Länder. 
Die 
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ten also der Mitte des 16. Jahrhunderts angehören. Ein grosser 
prächtig genralter und völlig erhaltener Ofen, von Wildshut 
stammend, gehört dem Schlusse dieser Epoche an. Blau, weiss 
und gclb sind die vorherrschenden Töne; gelbe und Weisse 
Fruchtgewinde fassen die Felder mit den Reiterbildern der sieben 
Kurfürsten, des Kaisers Leopold, und des Grafen von Stahl-em- 
berg ein. Auf den Ecken bilden römische Krieger als Hermen 
den Abschluss.  
Zu den alterthümlichsten und anziehendsten Städten des 
Landes gehört Steicr. Aber obwohl eine charaktervolle Gothik 
hier nicht blos in kirchlichen, sondern selbst in Profanbauten 
         
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Fiä- 150- Sgrßflito-Detail um Kornhamls zu Steier. 
Vertreten ist, geht die Renaissance wieder fast leer aus. Nur 
C1118 Kornhaus mit seiner Sgraffitofagade ist ein origineller Bau 
VOM Ende der Epoche. Wir geben in Fig. 159 nach den Auf- 
nahmen der Wiener Bauschule die einfach und doch reizvoll be- 
handelte Facade, die besonders durch den doppelten Giebel eine 
Illarkante Physiognomie erhält. De1' Charakter der Sgraffiten, 
die sich in richtig-er Auffassung; der Aufgabe auf blosses Um- 
Tflhlnen der Oeffnung-en beschränken, wird durch Fig. 160 deut- 
lleher veranschaulicht. 
 Die meisten Spuren der Renaissance scheinen die Gegenden 
nördlich der Donau, welche an Böhmen und Mähren grenzen,
        

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