Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1316242
590 
III. 
Buch. 
Deutschland. 
Renaissance in 
festons geschmückt.  Ob von den bei Merian dargestellten Schlös- 
sern Windhag, das in mehreren Prospekten ausführlich vor- 
geführt ist, Pragthal und Zeilern in Unterösterreich noch 
etwas vorhanden ist, vermag ich nicht zu sagen. 
An bürgerlichen Bauten ist überall, auch in den andern 
Städten des Erzherzogthums, grosser Mangel. Bezeichnend ist, 
dass z. B. Orte wie Linz, die herrlich gelegene Hauptstadt von 
Oberösterreich, keine Spur von Renaissancebauten zeigen. Nur 
von der Blüthe des Kunsthandwerks dieser Epoche, die auch 
hier vorhanden gewesen, geben mehrere Reste von gemalten 
Fayeneeöfen im Museum dieser Stadt Zeugniss. Mehrere inter- 
essante Kacheln mit Reliefs biblischer Geschichten in reicher 
Polyehromie zeigen noch die Formen der Frührenaissa-nce, dürf-
        

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