Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1314506
Kap- 
Schwaben. 
Augsburg. 
419 
beiden Treppen BB, mit steigenden Tonnen und auf den Podesten 
mit Kreuzgewölben bedeckt, die Stufen noch überaus steil. Die 
vier Ecken enthalten verschiedene kleinere Localitäten, sammt- 
lich gewölbt, in C und D Wachtzimmer, in E das Archiv, in F 
einen Durchgang. Im ersten Stock ist im Wesentlichen dieselbe 
Eintheilung, nur dass die vorderen Ecken je einen quadratischen 
Raum von 45 Fuss im Geviert ausmachen, links als Rathsstube, 
rechts als Gerichtslocal bezeichnet. In der Mitte wieder dieselbe 
grosse Halle wie unten, statt der Gewölbe aber mit flacher Decke, 
deren Balken auf Säulen von rothgesprenkeltem Marmor mit Ka- 
pitälen und Basen von Bronze ruhen. Die Decke ist überaus 
kraftvoll behandelt und schön eingetheilt. An den Wänden ziehen 
1 i i .i  i i i i i i i i i i 
H I  M 1 
   
  filifi, h a {SßyliiilllllllllllllllI1 
     
  
I J K.  
II I1 
1l_ _  I1 
Fig. 10a. 
Rathhaus zu 
Augsburg- 
Stock. 
sich Ruhebänke hin, nach der Hauptfaßade öffnetäiclhäinlgegalkßli: 
thür. Auch die vier Eekzimrner haben sehone 0 ä e: Fi- 105 
beiden TrePPßn HH führen nun Sznmkzwelitznrefififänään goälenel; 
 ' er 
Weklüle? I? (ä Idlelil ddldäldräfgivsizlhe tg-ditwdem Saal in Verbindung 
Stadt; d? Gemächer enthält als Fürstenstuben" bezeichnet und 
s e en '    t Wir haben 
0101611 dem Saal zu grossen Festhchkexten bestnnrn. l 1 
1311er das erste Be1sp1e1 e1ner Rathhaus-Anluälöß lgälekgäshvt  
 fassender We1se auf Praehtloeahtaten  , 
i; so um ltunwszweeken dienenden Räume streng davon au- 
trlsnää lämilä dieöunteren Geschosse verweist. An Schönheit der 
Verhäymisse findet dieser Saal seines Gleichen nicht am damämhgen 
   r 1 .  t  
Deutsch1and_ Be; 100 Fuss Lange und o0 huss 271xe1te 11; e1
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.