Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1312954
264 
Buch. 
Renaissance in 
Deutschland. 
ziemlich derb und haben starke Schwellung des Schaftes; die 
oberen sind feiner gezeichnet. Die Fenster, von Pilastern ein- 
gerahmt, in, der Mitte durch einen Pfeiler getheilt und durch Ge- 
bälk und krönenden Giebel abgeschlossen, zeigen ebenfalls eine 
wohldurehdaehte Steigerung. Am Erdgeschoss haben sie eine 
kräftige Rustika, am oberen Stockwerk eine feinere Quader- 
behandlung und im zweiten Geschoss sehr elegante Ornamente. 
Dieselbe Abstufung gilt von allen übrigen Gliedern, den Bögen 
 
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Fig, 73. Schloss Gottesau. 
sammt ihren Schlusssteinen und Gesimsen. Gesteigert wird die 
Gesammtwirkung durch die aus dem verschiedenen Material sich 
ergebende Farbenstimmung. Alle Gesimse, Einfassungen, Kapitäle 
und Basen sind nämlich aus rothem Sandstein, alle übrigen 
Gliederungen aus grauem Sandstein, die Flächen geputzt und 
zum Theil durch aufgemalte Quader belebt. 
Giebt Gottesau das Bild eines wesentlich aus einem Guss 
errichteten Baues, so zeigt dagegen das Schloss zu Baden eine
        

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