Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1312569
BESCHREIBUNG 
DER 
BAUWERKE. 
Kapitel. 
Die 
deutsche 
Schweiz. 
Mit dem Anfang des 16. Jahrhunderts beginnt für die Schweiz 
die Epoche der höchsten Macht und Blüthe. Der glückliche Aus- 
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Die damaligen Schweizer staiiden als die erstiian Kriegshelden der 
Welt allgemein angestaunt und bewundert da, und zwei Jahr- 
hunderte lang unternahm es keine auswärtige Macht, die Unab- 
hängigkeit der Schweiz anzutasten, bis- dieselbe dem frivolen 
Angriff der ersten französischen Republik und ihrer plündernden 
Horden erlag. Zwar brachte die Reformation eine Entzweiung 
mit sich, welche selbst zu kriegerischen Ausbrüchen führte. Allein 
der Friede kehrte bald zurück, und selbst während des dreissig- 
Jährigen Krieges wusste die Schweiz den Brand, der ganz Deutsch- 
land verheerte, von ihren Grenzen fernzuhalten. 
In Folge dieser günstigen Lage entfaltete sich das Cultur- 
leben der Schweiz zu einer Blüthe, welche in den damaligen 
Tagen kaum ihres Gleichen fand. Schon nach den Burgunder- 
krißgßn. bemerkten scharfsichtige Beobachter eine Zunahme des 
Luxus, wodurch die alte Einfachheit der Sitten ilniner mehr ver- 
drängt wurde. Reiche Kriegsbeute kam auch in der folgenden 
Zeit hinzu, und besonders Hessen häufig Subsidiengelder für ge- 
leisteten Zuzug ins Land, ein Unvwesen freilich, welches von 
Kugler, Gcsch. d. Baukunst. V. 15
        

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