Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1312502
Kap 
de? deutschen Renaissance. 
Gesammtbild 
219 
wurde. Hier ist nirgends mehr 
eine Spur von gothischer Tradi- 
tion. Das Innere (Fig. 138 in er 
Kapitel XI) ein kolossaler ein- 
schiffiger Raum mit Kapellen- 
reihen, darüber Emporen an den 
Seiten; der Chor etwas eingezo- 
gen, im Halbkreis geschlossen; 
das Ganze von einem einzigen 
gewaltigen Tonnengewölbe be- 
deckt, mit feinen Stuckaturen in  
italienischer Weise; die Facade 
ein gigantischer Hochbau, etwas 
nüchtern aber doch wirksam ge- 
gliedert. Einen ähnlich gewal- 
tigen Bau, ebenfalls mit kolos- 
salem Tonnengewölbe, errichtet 
dann der Protestantismus in der 
Seit 1627 aufgeführten Dreifaltig- 
keitskirche zu Regensburg. In 
der spätern Zeit des 17. Jahr- 
hunderts bewegt sich der Kir- 
ehenbau ganz in den Spuren der 
Italiener. Schon die Sehlosskapelle 
in der Residenz zu München 
mit ihren reichen Stuckaturen ge- 
hört dahin. 
Die innere Ausstattung 
dieser Kirchen setzte alle künst- 
lerischen Kräfte in Bewegung. 
Was an kunstreichen Eisengittern 
gearbeitet wurde, haben wir schon 
1m dritten Kapitel S. 106 ff. er- 
örtert. Auch die prächtigen Grab- 
mäler der Zeit sind oben S. 82 ff. 
geWiirdigt worden. Nicht geringen 
Antheil hatte sodann die Holz- 
sculptur zunächst bei der Her- 
Stellung von Chorstühlen, wie wir 
ebenfalls schon gezeigt (8.911?) 
Eins der schönsten Beispiele 
dieser Art aus der Spitalkirche 
ZU Ulm fügen wir im IX. Kapitel 
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Fig. 62. Thurm der Kirche in Cannstadt.
        

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