Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1312145
KRIW 
der 
Gesammtbild 
deutschen 
Renaissance. 
183 
werden. In der Gliederung dieser Faeaden überwiegt anfangs 
noch das mittelalterliche Prineip ruhig-er Flächen, welche durch 
zahlreiche meist gothiseh proiilirte Fenster durchbrochen werden. 
Die Fenster, zu zweien oder auch selbdritt gruppirt, werden nur 
durch das Kaffgesimse verbunden. Beispiele bieten die kleine 
Faeade aus Cannstadt, Fig. 94, das Haus zu Colmar, Fig. 46, 
das Rathhaus zu Rothenburg, Kap„X, das Haus zu Frankfurt a. M, 
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aus zu Nürnberg. 
ebenda, und andere. Bald aber werden die antiken Ordnungen 
zur Gliederung der Faqade verwendet, wenn auch meistens wegen 
der Niedrigkeit der Stockwerke in verkrüppelter Gestalt. In der 
Regel begnügt man sich mit Pilasterstellung-en, wobei man in der 
Anwendung der einzelnen Systeme mit grosser Willkür verfährt. 
Am wichtigsten ist für die Wirkung der ltaeade die Be- 
handlung des Giebels. In freier Umbildung der abgetreppten
        

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