Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Renaissance
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1311984
Gcsammtbild der 
deutschen 
Renaissance. 
167 
Der selbständige Pfeilerbau findet sich hauptsächlich bei 
den Arkaden [der Höfe angewendet. Eins der prächtigsten Bei- 
Spiele bietet die Plassenburg, wo die ganzen Pfeiler sammt 
den übrigen Flächen mit Reliefornamenten in versehwenderischer 
Fülle bedeckt sind. An Stelle dieser Reliefseulptur tritt zuweilen 
ein Flaehornament, das aus dem vertieften Grunde herausgear- 
beitet ist und eine überaus elegante Wirkung macht. Beispiele 
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Fig. 37. Portal aus Biberach. (DOIÜIJSEL) 
findet man im Hof der Residenz zu Freising und häufig auch 
Vereinzelt an Pilastern, besonders an kleineren Monumenten, 
Grabdenkmälern und dergleichen. Von dieser mehr spielenden 
Behandlung befreit sich der Pfeiler-hau erst gegen Ende der Epoche 
und dringt im Sinne der Antike auf kräftige Gliederung. Ein 
treffliehes Beispiel dieser Art im Hofe des Pellerhauses zu N ürn- 
berg (KapX) einfacher in der 'l'rausnitz bei Landshut (Kap. XI),
        

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