Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1307218
Kap 
VII. 
des XVI. Jahrhunderts. 
Die Forhlenbehandlüng 
79 
war (Fig. 25). Vasari XIII, p. 86, v. di Jac. Sansovino;  
Franc. Sansovino, Venezia fol. 115. Der Gegensatz von rustico 
ist (ebenda) gentile. Der Mörtel tritt an wichtigen Bauten des 
XV. Jahrhunderts wohl nur mit decorativer Bemalung auf. Im 
XVI. Jahrhundert überlässt man ihm oft Alles was Fläche bleibt 
(ä. 96), ohne ihn zu bemalen. 
Zecca zu Venedig. 
Iiochrenaissance. 
der 
Gewölbe 
Die 
Die vielleicht grösste Neuerung, welche das Detail des In- 
nern erleidet, liegt in den schönen Scheinformen der Gewölbe, 
welche mit Hülfe der Stuccatur und zum Zwecke derselben sowie 
der Bemalung eingeführt werden. Die Renaissance gibt jetzt das 
Gewölbe rein in den Dienst des Schönen. (Das "Nähere bei An- 
lass der Decoration.) Erst mit der Vervollkommnung des Stucco 
(ä. 174) werden die grossen reichcassettirten Gewölbe mit voller 
altrömischer Pracht der Proiilirung möglich. Das reine Tonnen- 
gewölbe (ä. 48) kann sich zwar in Kirchen behaupten, das nied- 
rigere halb elliptische dagegen, wie es besonders in Sälen vor- 
kam, mit einschneidenden Kappen auf den zwei langen, wie auf 
den zwei schmalen Seiten, erhält jetzt in der Mitte eine Fläche
        

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