Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1307207
78 
Buch. 
Italien. 
Renaissance in 
Architektur. 
dazwischen befindlichen Flächen beginnen der einfachen Ueber- 
mörtelung anheimzufallen (ä. 56). Siehe unten ä. 96 bei Anlass 
der Paläste. Schon Rafael gibt zu den kräftigsten Fensterformen 
 51) und den doppelten Hailbsäulen gerne ein Erdgeschoss von 
derber Rustica, lässt auch schon Fenster mit Nischen (ä. 51) und 
mit eigenthümlich (eingeralnnten quadratischen Feldern abwech- 
seln u. s. w. Die Rustica wird jetzt überhaupt mit sehr ge- 
IMMII N 
 W . 
 muwam 
schärftem Bewusstsein ihrer Wirkung angewandt, häufig vermischt 
mit den Formen der dorischen und der toscanischen Ordnung. 
Aus einem Blissverständniss, das sich an den Namen hängte, 
brauchte man sie in Gartenarchitekturen (ä. 125), wo das Zier- 
lichste und Schmuckreiehste eher hingepasst hätte. 1 Ihre berech- 
tigte Anwendung an den Festungsarchitektilren (ä. 108) und an 
Bauten ernsten Characters überhaupt, z. B. an Sansovinoas Zecea 
(Münzgebäurle) in Venedig, WO die Rustica beinahe etwas Neues 
Serlio,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.