Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1307062
64 
Buch. 
Italien. 
Renaissance in 
Architektur. 
tel reichten, ersetzte man sie auch wohl im Laufe der Zeit durch 
Mzirmorsäulen, so 1495 in einem Klosterhof zu Ferrara. 1 Die 
Archivolten der Bogen sind reich, aber nicht sonderlich antik 
proiilirt (Fig.  über einem Sims folgen die (im Backstein 
unvermeidlich) rundbogigen Prachtfenster mit ihrem Palmetten- 
schmuck oben und auf den Seiten; über einem zweiten Sims in 
der Regel ein Fries mit kleinen Fenstern und dann das Kranz- 
gesimse aus lauter kleinen und dicht stehenden Consolen. S0 
ist über eine meist glücklich eingetheilte Fafgade an den gehöri- 
gen Stellen und mit weiser Oekonomie ein gleichartiger Reich- 
ast zu Bologna. 
thum von Zierformen ausgebreitet. alles innerhalb Eines liebe- 
voll behandelten monumentalen Stoffes.  Pilasterorrlnungen 
würden hier einen unerträglichen Zwiespalt zwischen den untern 
Hallen und dem Kranzgesims hervorgerufen haben. Wo sie, un- 
ter besondern Umständen, doch vorkavmen, da, meint der Stadt- 
chronist zmnJahr 1496, 2 das sei nmore romanou gebaut.  
Graziös und reich, aber sehr unharmonisch durch Pilaster und 
andern Schmuck: Pal. Roverella in F errara. 
ferrar. 
Diario 
bei Murat. 
XXIV, 
C01. 
314. 
2 Murat. 
XXIII, 
C01. 
913.
        

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