Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1307026
60 
Buch. 
Renaissance in Italien. 
Architektur. 
sance in Venedig verdient sogar kaum noch den Namen eines 
Baustyles. Es fehlte an eigentlichen Architekten, oder wenn sie 
äorhangden waren, s0_ konnten sie nicht aufkommen. Auch bei 
er_ hochsten Stoffnracht- hatte man edler und kräftiger c0iii- 
poniren kennen. Die Architekturen auf den BildernMantegiials 
und seiner Schule, auch auf den Legendenbildehen Pisanellds in 
der tSäcrisäei tvond S. Francescdf zudPerugila lstellen öfters In- 
crus a. ions au en ar, wie sie ene i nic t (t.  U b  1' 
richtige äänwäendiing der Incrustation in der Chi-tosa bäiaii; 
sie ie un en   
 illles Pgeltiä aus Kinn der _schönen_polirten Erscheinung der 
einze nen a e von armer irgend einer Farbe: von Porphyr, 
w Serpentin etc. Sie werden syme 
 fIIIIGlZTISCl; griippirlt und mit Strei- 
  en con rastirenc er Farben um- 
au: geben. Der Pilaster als Ordnung 
 fändelhiiii) lifilile Gunst; er dient 
 nur a s sci iiss der verzierten 
 Massen, als Ecke, und wenn man 
 die horizontalen GGSIIIISG. und 
 Sockel cgzu rechnet, als Einrah- 
 mung. ie prachtvollen Arabes- 
illtllliltlllsllfllflldlßlllllälH!   man    
 fälle shind desshalb auch 0a 
 1 entisc mit denjenigen der 
  3   Friese, das vertikale Zaierniotiv 
 mit dem horizontalen. Immer 
l? erhält der Pilaster ein eigenes 
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Fig. 12. s. Zaccaria in Venedig. irgend eleliäeläunfäibjginel Sieiitä 
(ä 236)   t D R h (äerenGStkelledauch Wohl ein Relief 
 _V einnimm  er u m er e ä h" t h 
diesen Arabesken ab, als von dem baulichenuGEhalatligihri-i]lliihelieli 
werden gerne genannt,  Sansovino, Venezia, fol. 86 bei An- 
lass der Pforte von S. Michele, deren Zierrathen von Ambrogio 
da Urbino herrührten. Als Tullio Loinbardo seine Friese (für 
welchen _Bau wird nicht gesagt) iii Treviso vollendet hatte, wur- 
den äe 11g ärilumph durch die Stadt geführt. 1 
er ty (ieser Arabesken ist von der Decoration höchsten 
Ranges entlehnt. Oft geht unter dem Fries noch ein zweites, eben- 
falls verziertes Band hin. Die eigentliche Gesimsbildung bleibt 
dagegen vernachlässigt wie Alles, was nicht zur Pracht gehört. 
bei J ac. 
1 Pornpon. Gauricus de sculptura, 
Tom. IX, C01. 773. 
G ronov. 
thesaur. 
graec. 
antiqq-
        

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