Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1306976
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Die Formenbehandlung der Frührenaissance. 
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In Siena: von Bern. Rossellino: Pal. Nerucci.  Von Cecco 
di Giorgio: Pal. Piccolomini und Pal. Spannocchi (Fig. 8). 
Siena hatte bis jetzt sehr am Backstein gehangen; diese Bauten 
sind die ersten grossen Steinpaläste. Anderes wie z. B. der nied- 
liche Pal. Bandini-Piccolomini und die kleinen Kirchen dieser 
Zeit zeigt am Backsteinbau steinerne Gliederungen. 
Nuancen der Rustica: das Weglassen der verticalen Fugen; 
das Glattbleiben des obersten Stoekwerkes; Cronaea, gibt gerne 
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 25,;   157141.: 
Fig. 9. Pul. di Venezia zu Rom.  
bloss den Ecken die volle Rustica, den Flächen aber eine ge- 
dämpfte oder überhaupt nur Rustica an den Ecken. 
Das florentinische Kranzgesimse hatte zum Vorgänger gehabt 
einen Zinnenkranz mit weit vorragenden Consolen (so noch im 
XV. Jahrhundert am Pal. di Venezia zu Rom, Fig. 9); daher war 
das Auge schon an eine mächtige Bildung und starke Schatten- 
wirkung gewöhnt. Vollendet und unübertrefflich dasjenige am 
Pal. Strozzi; Cronaca ahmte ein in Rom befindliches Gesims- 
stück in richtiger Vergrösserung nach, vgl. Vasari VIII, p. 117, 
s. v. di Cronaca, wo er desshalb auf das Höchste gerühmt, Baccio
        

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