Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1309116
Arbeiten in 
Holz. 
269 
Hauptheispiel die der Biblioteca Laurenziana. in Florenz (nach 
1529?) sehr schön und frei entworfen von Michelangelo, ausge- 
führt von Carota und Tasse; das Motiv wiederholt in dem von 
Tribolo ausgeführten Ziegelmosaik des Fussbodens; Vasari XII, 
p. 214, v. di M. Angelo (vgl.  160).  Sodann der grosse 
vordere Ecksaal im Pal. F arnese zu Rom; und dann zahlreiche 
Decken des beginnenden Barockstyls, der nach solchen Mustern 
oft (Freifliches leistete. 
Serlio's Theorie zu Ende des IV. Buches: im Ganzen gehöre 
die Farbe dem Gewölbe, die Einfarbigkeit der Flachdecke; dem 
kostspieligen Schnitzwerk wird eine tauschende Malerei in Chia- 
roscuro substituirt; je niedriger der Raum, desto kleiner die 
Deckeneintheilungen; für die Rosetten wird die Vergoldung zu- 
gegeben u. s. w. Wichtiger als dieses Alles ist. das wunder- 
schöne Muster der Decke eines grossen Saales, welches er init- 
theilt, sowohl in Betreff der charakteristischen Proüliruiig und 
Ausschmückung der Balkenlagen verschiedenen Ranges, als in 
Betreff der zierlichen Füllungen; auch die folgenden kleinem 
Muster gehören zu den besten und zierlichsten (Fig. 148 u. 149).
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.