Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1308993
KaP- 
Arbeiten in Holz. 
257 
Sodann die berühmtesten Arbeiten in Oberitalien: Fra. Da.- 
miands Stuhlwerk in S. Domenico zu. Bologna, mit zahllosen 
Historien und mit einem Intarsienfries, dessen Inschrift  161) 
von Kinderfiguren umspielt ist;  und das Stuhlwerk in S. M. 
maggiore zu Bergamo. (Q. 151.) Geringer sind: die figürlichen 
Theile der Intarsien in der Sacristei von S. Marco zu Venedig, 
diejenigen im Dom von Ge-   
nua u. s. w.;  sehr zier-   
lieh der Bischofsthron im ß  
Dom von Pisa, von Gio. Batt).  
Cervellesi 1536. Fi  143.   
( g  MXXÄN W  
 a.   ilv v. ll 
Das Schnitzwerk der Chor-   _i 
Stühle. f"     
Die geschnitzten einfas- ; _     
senden Theile der Chorstühle    
stellen auf ihre W3ise' eine  M 
ideale Architektur er, wie ja)  l  V; Ilgil Ei 
die Einfassungen der niar-   [i 
mornen Altäre und Graber. Kir  sj gthllzß: {l 
Der Stoff gestattet an den 3'  137.411" f   l; 
Zwischenstiitzen und an den f QM 1   T4) .1, 
obern Aufsätzen die reichste   
durchbrochene Arbeit. (Fig. Yf_ .l'  
144) w.  lmk hlhxßllll 
Letzteres sehr schön am   V   iihi 
Stuhlwerk im Dom von Ge-  (Ö? J   
nua und in S. M. maggiore ikhjti- l  
zu Bergamo. (Fig. 145)  u _   
 Aus späterer Zeit und   i  y 
noch vom Treiflichsten der  4:; 
Bischofsthron sammt den  ii   i I! f! 
nächsten Reihen im Dom von l X   j; lxllaxlfk 
Siena, 1569 vonRßarthol.    
w  enannt iccio im    
 (Putten 1 Nieer- Fug. 144. Ggcilrläzhleaäiltinä. Giovaxmi in 
wunder etc.) vorzüglich edel  
und reich, das Ganze von der prächtigsten Wirkung. Andere 
nicht minder prächtige in S. Martina bei PiLlGFIIlO (Fig. 146). 
 Von Sitzen weltlicher Behörden die allerschönsten in Cambio 
zu Perugia.  Im Museum zu Siena. Pilaster von einer Wand- 
bekleidung des Ant. Barile, reich und sehr schön. 
Die schönsten relieürten Sitzrücken hat dann das berühmte 
Stuhlwerk in S. Pietro zu Perugia, von Stefano da Bergamo 
Kngler, Gesch. d. Baukunst. IV. 17
        

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