Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1308832
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Stein. 
Decorative Sculptur in 
241 
Von dem Prachthumor, dessen die Renaissance fähig war, 
und der sich hauptsächlich in den Aufsätzen hätte zeigen müssen, 
gibt kein vorhandenes Denkmal einen Begriff, auch der Tem- 
pietto mit dem volto santo im Dom von Lucca nicht. (Der 
isolirte Barockaltar ä. 137.) 
 
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Fig. 136. Altar Zeno in S. Marco zu Venedig. 
Der 
5.144. 
Wandaltar. 
In den an die Wand gelehnteniAltären hatte, was Italien 
betrifft, schon zur gothischen Zeit die Malerei das Uebergeivicht 
und behauptete dasselbe. Doch erhebt sich auch der aus Marmor 
u. a. lalastischen Stoßen gebildete Wandaltar zu einer der, höch- 
sten Aufgaben der verbündeten Decoration und Sculptur. 
Der Norden hielt bekanntlich den Schrein mit geschnitzten 
Figuren fest und wies der Malerei dann bloss die Flügel zu, 
während sie in Italien das Hauptbild liefern durfte. Dass da- 
neben eine eigene Gattung plastischer Altäre aufkommen konnte, 
mag Wesentlich einer ästhetischen Ueberzeugung von der beson- 
ders hohen Würde der Sculptur seit den Leistungen der pisani- 
sehen Schule zuzuschreiben sein.  
Kugler 
Gesch. 
Baukunst.
        

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