Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1308400
198 
Buch  
Italien. 
Renaissance 
Architektur. 
pelten Säulen; innen reich durchgeführter Schmuck von Fresken 
und Stuccaturen. Verhängnissvoll als erster monumentaler Bau 
in unechtem Stoff, während der reine Backstein zu Gebote ge- 
standen hätte,  und als Beispiel der Anwendung der Rustica 
als vermeintlichen Ausdruckes des Ländlichen. 
Marmirolo, welches Giulio ebenfalls baute, nachdem bereits 
1523 ein Plan von Michelangelo eingereicht worden war, 1 ist 
von der Erde verschwunden. Ebenso die wSoranzaa des Sanmi- 
cheli unweit Castelfranco, welche damals als die vollkommenste 
Villa weit und breit galt. 2 Wie viel von Monte Imperiale bei 
Pesaro noch vorhanden, weiss ich nicht zu sagen: Erbaut von 
Villa Govncchia bei Castello. 
Stndler.) 
Girol. Genga (vor 1528?) für Herzog Francesco Maria della 
Rowere von Urbino, npiena di camere, di colonnati e di cortili, 
di loggie, di fontane e di amenissimi giardiniu, ehemals von allen 
reisenden Fürsten besucht. 3 
Zu Cricoli bei Vicenza (ä. 12) die Villa des Hauses 
Trissino; nach dem Plan des Gründers Giov. Giorgio Trissino; 
eine Fagade ganz ähnlich der ächten von Villa Madama, aber 
zwischen zwei vertretende (ältere?) Thürme eingeschlossen. 4 
Das ästhetische Gesetz der Villenbaukunst der goldenen Zeit 
wird sich erst dann vollständig erkennen lassen, wenn die be- 
treffenden Reste in ganz Italien aufgesucht und im' Zusammen- 
l Vasari XII, 
graye, garteggio II, 
Vasam XI, p, 90, 
Tav. 33. 
361, im Comment. zu. v. di Michelangelo und 
154.  2 Vasari XI, 'p. 126, v. di Sanmicheli.  
di Genga.  4 Il forestiere istruito etc. di Vicenza,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.