Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1307971
Käp- 
Composition 
Die 
des 
Palastbaues. 
155 
verwarf die auf Consolen schwebenden Balkone, vgl.  102, 
und Serlio gibt im_lV. Buch desshalb eine schöne venezianische 
Fagade, an Welchen die Balkone durch das Zuriicktreten der 
obern Mauer ganz sicher und fest auf die Mauer des Erd- 
geschosses zu ruhen kommen.) Die 'l'reppen, meist in den 
Nebenräumen, bedeuten hier nicht viel; um so mehr Wurden 
einige nicht in Privatpalästen heündliche bewundert; die in der 
Scuola di S. Marco und-die glücklich angelegte und würdevoll 
verzierte in der Scuola di S. Rocco (ä. 87), sowie die Scala 
d'oro im Dogenpalast. Höfe, wo sie vorhanden sind, gewinnen 
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Pompei zu Verona. 
lange Zeit keine selbständige Bedeutung und dienen nur dazu, 
einiges Licht zu schaffen für das Gebäude sowohl, als für die 
Cisterne, deren Wasser nur dann für gesund gilt, wenn Luft und 
Licht Zutritt haben. 
Zu Anfang des XVI. Jahrhunderts, seit der letzten grossen 
Steigerung des Bauaufwvandes (ä. 42). wurde auch der kostbare 
Raum weniger gespart, und Sansovino und Sanmicheli durften 
Höfe mit Pfeilerhallen anlegen und auch am Aenssern die elas- 
sischen Formen im grössten Massstabe auf das gegebene Com- 
positionsmotiv anwenden. Diese Höfe hiessen alla romana ge- 
baut. Jac. Sansovino baute mach den Regeln Vitruväu P3], 
Delüno, Pal. Cornaro etc. Sanniicheli, noch freier, öffnete arn 
Pal. Grimani (jetziger Post) die Obergeschosse zu Riesen- 
fenstern gleich (Priuniphbogen. Auch an seinem Palast Bevilac-
        

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