Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1307740
132 
Buch. 
Renaissance 
Italien. 
Architektur. 
Siena (Fig. 80), Cap. Carraccioli in S. Gio. a Carbonara zu 
Neapel (1516, sehr hübsch); dann die schon genannte Cap. 
Sanmicheläs an S. Bernardino zu Verona, das lNIeisterwerk 
dieser Art (vgl. Fig. 43 und 44 auf S. 101"). 
Das 
Aeussere 
der Langkirchen. 
Die Durchbildung des Aeussern an den Langkirchen, abge- 
sehen von der Fagade und vom Chor- und Kuppelbau, der vom 
Centralbau entlehnt wird. blieb i1n 
WW4"ämmmläbiäääoß:-wi i,  Ganzen sehr vernachlässigt. Neben 
  33;; 33h igls Biljßßlmvjäggtendigrililläelle 
 '11  jygitiii flge Durohbrechung der Langseiten 
 I'll, durch Anbau von Capellen; auch 
;  shäälz.     L- , v. x_ 
    
 Mine, "äkwkg-"ß    
    p; zuruek. 
 Wlwüg;  ß EHHNEJU   Brunellesco lless seine Basili- 
    hen (ä. 74) aussenfast glatt: gab 
1,1 edoch seiner Badia bei Fiesole 
w wi4a wß-ssßw J     1  
 "i ?rw-wvivsfääväiixi'   (Q. 16) eine einfach schone beklei- 
55H ä  III! l l M! dung von Wandbandern und Ccn- 
 I: solen, vielleicht. auf Anregung von 
all] die?!  S. Frediano 1n Lucca hin.  Die 
   Bekleldung mit P1lastero1-dnungen 
  Üfx ü;  l llL ' ln V ' 1  
Fig. so: Dom von Sieua. Cxlp. s. Gio- nur in sehr wenigen Beispielen des 
 (mm) XV. Jahrhunderts vorhanden: S. 
'  Severino zu Neapel (von Mor- 
mandi; 1490), das Kirchlein des Pontanus ebenda, einige 
oberitalische Baeksteinkirchen u. s. w. Selbst in Venedig hat 
nur S. M. de" niiracoli auch an den Seiten die volle Pracht- 
incrustation mit Pilastern. 
Von hohem und einzigem Werthe die weissmarinorne Kathe- 
drale von Coino. Die musterhaft vollständige Inschrift am 
äussern Chorende: nCum hoc temphun vetustate confectum esset, 
apopulo Comensi 1'8I10W'2l1'l coeptum est IICCCLXXXXVI. Huius 
vero posterioris partis iacta sunt fundamenta MDXIII, XXII. De- 
cembris, frontis et laterum iam opere perfecto. Thomas de 
Rodariis faciebatß Gothisch begonnen und langsam von der 
Fa ade her ebaut, bleibt das Lan haus im Innern gothisch. 
9 e  e    
doch so, dass die anfangs engen Intervalle weiter und schon- 
räumiger werden; aussen Umdeutung in einen prachtvollen Re-
        

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