Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1307641
122 
Buch. 
Renaissance in Italien. 
Architektur. 
bloss aus den NebenschiEen Licht erhält, die kirchliche Weihe, so 
edel die Formen gebildet sein mögen: S. M. presso S. Celso zu 
Mailand, angeblich von Bra- 
  mante, dem n. A. bloss die Vor- 
    halle, n. A. auch diesenicht ge- 
  hort. Auch Rafael mit seinem 
  Tonnengewölbe über dem Mittel- 
      schiif von S. Peter  66) würde 
   1 .j  diesem Uebelstand nicht ent- 
  gangen sein; der jüngere Ant. 
  7'  Sangallo kritisirte diess Schiff 
s 1  
 I    als lang, eng, hoch und überaus 
j, li dunkel. 1 Auch würden Rafaels 
    Pfeiler, als Stützen eines so 
 i. hohen Tonnengewölbes, schon 
  .  ziemlich tiefe Ooulissen gebildet, 
 hl In d: h._ kaum mehr einen Schräg- 
 1'  i   einblick 111 die Seitensclnße ge- 
"UW   stattet haben. 
"  S g      I: Die glücklicheren Lösungen 
Fig.6S. Servi zu Siena. (n) beginnen da, wo die Longitu- 
dinalbewegung des Gewölbes (die 
Aufgabe des Gothischen) im Wesentlichen aufgegeben wird, und 
das Langhaus sich in lauter einzelne kuppelartige Räumegliedert. 
Fig- 
Servi zu Siena. 
Querschnitt. 
Das 
und 
majestätische Fragment des Domes von Pavia (Fig. 70 
71), 1486 von Cristoforo Rocchi, ein heller lichter Hoch- 
Vasari X, 
im 
Comment. zu v. 
di Ant. 
da 
Sangallo.
        

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