Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1305898
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1307552
KaP- 
Die 
Composition 
der Kirchen. 
113 
der Langkirchen; Basiliken. 
Anlage 
Innere 
Unter den longitudinalen Anlagen schien zu Anfang der 
Renaissance die Basilica oder flach gedeckte Säulenkirche die 
erste Stelle einnehmen zu wollen. Sie trat indess bald zurück, 
weil sie sich nur schwer an einen Chorbau mit Kuppel, die be- 
günstigte Form, anschliessen liess. Italien besass damals noch 
die gewaltigen Basiliken der christlichen Urzeit, alt S. Peter und 
S. Paul in Rom, den Dom von Ravenna etc. Man erkannte 
auch den Werth dieser Bauweise wohl. Die venezianischen Ge- 
v. 
 
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Fig. 59. S. Lorenzo zu Florenz. 
sandten von 1523  42) nennen S. M. maggiore in Rom die 
schönste der sieben Patriarchalkirchen, nchiesa molto allegraxi 
Julius II., der als Cardinal die Kirche SS. Apostoli zu Rom 
herstellte, fand. einen Stolz (larin, die Tribune riesig gross neu 
zu bauen. 1 Alte Basiliken erhielten jetzt zuweilen herrliche 
Cassettendeoken, so S. Marco zu Rom (durch Giuliano da Ma- 
jano?) S. M. maggiore (durch Giul. Sangallof). 
Auf Brunellesco machten notorisch die florentinischen Basi- 
liken der Protorenaissance (ä. 17) grossen Eindruck. Offenbar 
hielt er die Basilica, für die angemessenste Gestalt der Langkirche. 
S. Lorenzo in Florenz (Fig. 57 u. 59) unter seiner Aufsicht, S. 
1 Vitae Papaxt, bei Murat." III, 
Kugler, Gesch. d. Baukunst. IV. 
C01. 
1064.
        

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