Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1302357
Kapitel. 
der Frührenaissance. 
Formenbehandlung 
Die 
säulen, so 1495 in einem Klosterhof zu Ferrara; Diario ferrar, bei Murat, 
XXIV, C01. 314.) 
Die Archivolten der Bogen sind reich, aber nicht sonderlich antik pro- 
filirt (Fig. 19); über einem Sims folgen die (im Backstein sehr vorherrschend) 
rundbogigen Prachtfenster mit ihrem Palrnettenschmuck oben und auf 
den Seiten; über einem zweiten Sims in der Regel ein F ries mit kleinen 
Fenstern und dann das Kranzgesimse aus lauter kleinen und dichtstehen- 
den Consolen. 
So ist über eine meist glücklich eingetheilte Fassade an den gehörigen 
Stellen und mit Weiser Oeconomie ein gleichartiger Reichthum von Zier- 
Palast zu Bologna. 
formen ausgebreitet, alles innerhalb Eines liebevoll behandelten monumen- 
talen Stoffes.  
Pilasterordnungen würden hier einen unerträglichen Zwiespalt zwischen 
den untern Hallen und dem Kranzgesims hervorgerufen haben. Wo sie, 
unter besondern Umständen, doch vorkommen, da meint der Stadtchronist 
zum Jahre 1496 (Murat. XXllI, C01. 913), das sei more romano gebaut. 
Graziös und reich, aber sehr unharmonisch durch Pilaster und andern 
Schmuck: Pal. Roverella in Ferrara.
        

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