Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1302259
Kapitel. 
Die Formenbehandlung 
der Frührenaissance. 
59 
Ob diese die frühsten Pilasterordnungen überhaupt sind? oder 0b es 
etwa noch frühere an Palästen mit glatten Mauern gab? 
Bern. Rosellino oder eher Bernardo di Lorenzo: Palast Pius II. in 
Pienza. (1462), WO Rustica. und Pilaster auf einen Kernbau incrustirt sein 
sollen; Campani vita Pii II., bei Murat. III, II, C01. 985, (In den Com- 
ment. Pii II., L. IX, p. 425 wird man darüber im Ungewissen gelassen.) 
L. B. Alberti: Pal. Ruccellai in Florenz (etwa 1460 bis 1466); die 
Rustica sehr gemässigt, um die Pilaster nicht zu übertönen (Fig. 12). Der 
Versuch fand zunächst keine Nachfolge. ä. 53. 
Bramante, von seiner oberitalischen Zeit her sehr an die Anwendung 
Fig. 12. 
Pal. Ruccellai zu Florenz. 
der Pilaster gewöhnt, gab nach 1500 in Rom an den Fassaden der Gan- 
cellaria. (Fig. 13) und des Pal. Giraud "das Vollendete: Das Erdgeschoss 
blosse Rustica; an den Obergeschossen die Pilaster zu zweien gruppirt 
und zur Rustica und zu den Fenstern auf das Feinste gestimmt; das 
Kranzgesimse das des ganzen Gebäudes, und doch mit den Pilastern des 
obersten Geschosses in völliger Harmonie; ein Problem zu dessen Lösung 
einstweilen nur Bramante befähigt War. 
Die 
Rustica 
g. 41. 
ausserhalb 
Toscanzfs. 
Im XV. Jahrh. tritt die Rustica ausserhalb Toscaneüs unsicher 
und nur wie eine iiorentinische Mode auf und mischt sich gerne mit 
fremdartigen Elementen.
        

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