Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1302146
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Buch. 
Erstes 
Architectur. 
In der höhern Kunst wird das gerade Gebälke bisweilen 
wandt zur Erzweckung eines Contrastes mit den Bogen. 
ange- 
Brunellesco unterbricht an der Vorhalle der Capella de" Pazzi bei 
S. Croce in Florenz, Giuliano Sangallo am Klosterhof von S. M. Madda- 
lena de' Pazzi höchst Wirkungsreich das gerade Gebälk durch Einen 
grossen Bogen in der Mitte. 
Sehr im Grossen und majestätisch wirksam: an VasarTsUfiizien das 
Versparen des Bogens auf den hintern Durchgang. 
Hof in S. Croce zu Florenz. 
Bramantds (nicht ausgeführtes) drittes Stockwerk um den grossen 
vaticanischen Hof, eine offene Säulenhalle mit geradem Gebälk und ob- 
longen Mauerflächen darüber, als Gontrast gedacht zu den Bogen und 
Pfeilermassen der zwei unteren Stockwerke. d'Agincourt, Archit. T. 57. 
In kleinen Dimensionen, wo die antiken Intervalle leicht zu behaupten 
waren, findet sich bisweilen eine anmuthige und strenge Anwendung des 
geraden Gebälkes; Hof des PaLMassimi in Rom, von Peruzzi; das Tonnen- 
gewölbe erhellt durch Oeffnungen, welche nach der Lichtseite durchge- 
brochen sind. 
Dass halbrunde Hallen ein gerades Gebälk forderten, versteht sich 
von selbst; vgl. den Hof der Vigna di Papa Giulio. 
Michelangelds Conservatorenpalast auf dem Capitol: die Hallen mit
        

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