Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1304866
320 
Zweites Buch. 
Decoration. 
Decken fast oder ganz farblos und werden eine Hauptaufgabe der 
Decoration in Holz; daneben aber beginnt schon das Ausfüllen der 
Deckenfelder mit eigentlichen Gemälden. Die Wirkung ist überall 
auf farbige, in den Palästen auf teppichbedeckte Wände berechnet. 
Palchi des XV. Jahrh. 
 mehr in regelmässigen Gas- 
gäf-Ä. setten: in S. Marco zu Rom, 
l Thxk (s: 
   ' old weiss und blau viel- 
  444.  x, g ß i 
  '72 leicht von Giuliano da Majano, 
       
"  zsfiil    qmfigexgc. die vergoldeten Decken im 
im        
  (alten) Vatican machte;  
 "nimm""ummmlllllligig dann im Pal. vecchio zu Flo- 
   renz die Decken der Sala 
   dell" Udienza und der Sala 
  deüGigli, letztere mit sechs- 
  eckigen Cassetten, beide von 
  Meistern aus der Familie 
 lt? 2 xi"  
agile.  Tasso; Vasari V, p. 134, 
  Nota, v. di Bened. da Majano; 
 I"! vgl p 137  (Von den- 
  jenigen des Michelozzo, Va- 
    sari III, p. 275 scheint nichts 
.423:  mehr erhalten; ebenso hat 
  die gewiss wichtige Decke 
   des grossen Saales daselbst, 
 H? ,V.M,Ix,i  vom Jahi 1497, Vasari IX, 
 f wffiy p. 224, Nota, v. di Baccio 
j!   ; (TYAgHOIO, Später derjenigen 
 v   des Vasari selber weichen 
  müssen.  Die hohen Rech- 
_llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllli       
Fig. 199. Harfe ausilen Ufüzien zu Florenz. (I-Ierdtle.) diesem Palast 5_ Gaye, Gar. 
 teggio, I, p. 252,   In 
Venedig an einigen prächtigen Decken des XV. Jahrh. im Dogenpalast 
und in der Academie verschwindet die Gassette vor der Rosette, die Ein- 
fassung vor dem Inhalt; letzterer als Blume, Schild u. dgl. aus Holz oder 
Stucco, meist gold und blau; auch ein ganz vergoldeter mit Cherubim.  
Die Decken in den reichern Privatwohnungen zu Venedig, laut Coinines 
VII, 15 wenigstens in zwei Zimmern in der Regel vergoldet, vgl. ä. 156; 
Armenini (de? veri precetti della pittura, p. 158) höhnt später über das 
viele feurige Roth, das man ausser der Vergoldung daran bemerke und
        

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