Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1304579
Kapitel. 
Stein. 
Sculptur in 
Decorative 
291 
Endlich die Weihbecken, die freiste Phantasieaufgabe der Decoration 
und frühe und mit Genialität als solche aufgefasst in den Becken von 
Siena und Orvieto ä. 130, 135 (Fig. 179)  wo das Hauptmotiv aller 
antiken Decoration, der Dreifuss, schön und eigenthürnlich Wieder belebt 
auftritt;  andere mit rund oder polygon gebildeter Stütze, oft von 
grossem Werthe namentlich 
in den toscanischen Kirchen,  fäj_   Ff;  
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ini 0m von isa u a a O    
Der marniorne Gande- a    
laber, Welchen Alberti (de   
re aedific. L. VII, c. 13) " 
theoretisch und noch dazu M" 
    q  1,41m 
irrig, namlich aus Vasen n,    
construirt, scheint nur als     
flüchtiger Dachzierrath vo1'-   
zukommen; ausserdem we-    
nigstens einmal (E. 51) mit 1,-   
höchstem Prachtgeschmack y?"     
als Fensterstütze; ferner   
(g. 136) als Prachtgestalt   
Vorgesetzter Säulen an Kir-  
chenportalen  Noch die  
gothische Zeit hatte die  
Osterkerzensäule in Marmor  
Gebildet; jetzt wird diese  "Fälle  
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Aufgabe dem Erz zuge-   1:12; '53  
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Bei den Kaminen liegt  _X 
der Accent bald auf der  I1; 
spielend phantastischen Ge- xi:  
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samintcomposition (altere  
Geinacher desDogenpalastes [M  
inVenediggFig.180),ba1dauf ß  "f 
dem Schönen Einklang des Fig. 179. Weihbecken im Dom zu)Orviet0- (Bald-WEG! 
Friesreliefs und der Stützen nach Phomb  
(mehrere im Pal. von Urbino ; 
dann Pal. Gondi in Florenz, Kamin des Giul. Sangallo; Pal. Roselli, 
Kamin des Rovezzano; Pal. Massimi in Rom, Kamin des Peruzzi?). 
Prachtyolle grosse Kamine im Pal. Doria zu Genua.  Serlids Kamine 
(L. IV) sind schon ziemlich barock und von französischem Einfluss ab- 
hängig.  
Die Kaniinaufsätze, in der französischen Renaissance und dann zur
        

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