Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1304559
Kapitel. 
Decorative Sculptur 
Stein. 
289 
etwa 80 ügurenreichen Historien in kleinern Abtheilungens. Bald folgen 
dann die riesigen Jesuitenaltäre mit mehrern Bildern über einander. 
Freigruppen auf Altären, ohne alle weitere Einfassung: Vasari X, 
p. 330 bis 339, v. di Bandinelli, dessen Gruppen im Dom, in S. Große- 
und in der Annunziata zu Florenz. Die Gruppen Andrea Sansovinds 
(in S. Agostino zu Rom) und Michelangelds (in S. Peter) haben ihre 
ursprüngliche Umgebung nicht mehr. 
Die Mensa des Altares ist in der guten Zeit entweder einfach ver- 
ziert oder wesentlich der Sculptur überlassen; Bronzewerke Donatellds 
im Santo zu Padua, Ghibertfs Arca des h. Zenobius im Dom zu Florenz 
Capellenschranke aus S. 
Petronio zu Bologna. 
als Altartisch; marmorne 
zählenden Reliefs. 
Mensa 
Gregorio 
ROm 2 
Alles 
mit 
Lettner, 
Kanzeln, 
ä. 146. 
Weihbecken, 
Kamine 
etc. 
Ausser Gräbern und Altären wurden Altarschranken, Lettner, 
Pnlte, Kanzeln, Saeristeibrunnen, Weihbecken und in weltlichen Ge- 
bäuden die Kamine von der decorativen Kunst womöglich in weissem 
Marmor behandelt. In manchen dieser Werke scheint die Schönste 
denkbare Darstellung der Aufgabe erreicht. 
Der herrliche Gesanglettner der sixtinischen Capelle im Vatican (Fig. 176); 
 mehrere Gapellenschranken (Fig. 177) in S. Petronio zu Bologna;  
Burckhardt, Italien. Renaissance. Zweite Aufl. 19
        

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