Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1304293
Kapitel. 
Sculptur in Stein. 
Decomtive 
263 
Michelangelds Feind- 
schaft gegen die Arabeske an 
Sculpturwerken: gli intagli 
   se bene arrichiscono 
Fopere, confondono le iigure; 
Vasari XI, p. 83, v. di Mosca. 
(Wenn Michelangelo wollte, 
bildete er das Decorative sehr 
schön; sein Ciborium in Siena 
ä. 135; von seinem Mörser 
und dem Salzfass für den 
Herzog von Urbino ist leider 
jede Spur verloren; Vasari XII, 
p. 282, Nota, p. 385, Com- 
1nent., v. di Michelangelo. 
Vgl. ä. 177.)  Die Arbeiten 
Mosca's selbst bei aller Ge- 
schicklichkeit, Welche Vasari 
a. a. O. so sehr überschätzt, 
stehen im Styl den frühern 
bessern Sachen Weit nach und 
gewinnen durch die starken 
Unterhöhlungen einen Schat- 
tenschlag, welcher der Wirk- 
liehen Bestimmung der Ara- 
beske zuwider ist. (Beklei- 
dung einer Capelle in S. M. 
della Pace zu Rom etc.) 
Aehnliches gilt von den Lei- 
stungen des Stagi im Dom 
zu Pisa. Vortrefflich sind 
Arbeiten dieser Zeit am 
ehesten an denjenigen Stellen, 
wo die wirklichkeitsgemässe 
Behandlung am Platze ist, 
z. B. in Guirlanden, Theilen 
von Thieren, Stierschädeln 
(Bandinellfs Basis bei S. L0- 
renzo in Florenz), auch in 
Wappen. 
Die veränderte Sinnes- 
Weise der Zeit zeigt sich sehr 
deutlich an der Santa Casa 
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