Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1304255
Kapitel. 
Decorative 
Sculptur in 
Stein. 
259 
das prächtige Stuccograbmal Gozzadini, in der Servitenkirche, von Gio. 
Zacchio.  Die bedeutendste Baeksteindecoration ist wohl diejenige an 
der Fassade des Ospedale maggiore zu Mailand (ä. 44, 107, Fig. 163) und 
an den Hofhallen der Cer- 
tosa von Pavia  46) Im   
Ganzen ist die Decoration  
in diesen uuedlern Stoffen  
bei aller Kraft und Fülle 5,: 
weniger fein empfunden und [WM-ja  i."  
wird besonders im Stucco i;  f 
mit der Zeit ziemlich   m  
 Der Marinorstyl hat litt;  i 
seine Wichtigste Stätte an          
der Fassade der Certosa von  l l,  u  I! I, 2  
Pavia (ä. 71), WO sehr nam-         
hafte Meister sowohl Deco- 7 i!  
ration als Bildwerke über-  
nahmen: Gio. Ant. Amadio, ("iltltflflllgq 
Cristoforo da Roma (ä. 135), 
Andrea Fusina (g. 135), an. i  
stoforo Solari, genannt il  i; 
Gobbo (5. 6 7), Agostino Busti  P    i  
l  w.  .   räe 
genannt Bambaja u. a. m.  wäre;   
Von einziger Pracht und  
Schönheit sind besonders die  . 
Gandelaber als Fensterstützen   i lt       
und die Ausstattung der      
Fenster überhaupt (Fig. 164). Hi? i. {l f i? z!  ll, a Will;  i!   
t illltiäyiihlliiis lljatrllitä "wliilii. 151 Mal 
Dazu kommt noch Man-              
ches von der Decoration des        
Innern;  tjerner eine An-    
zahl von Altaren und Grab-  ll   
mälern in mailändischen Kir-   
chen (S. M. delle Grazie etc.),   
Arbeiten im und am Dom  
von Gomo, an der Fassade 1313"]; E i   
V01] Lugano, die Cap. COl- Fig. 163. Ospedale maggiore zu Mailand. 
leoni zu Bergamo, Altarein- 
fassungen in den Kirchenvon Vicenza, auch zu Verona;  endlich im 
Santo zu Padua die Decoration der Pfeilerhalle, welche den Eingang der 
Antoniuscapelle bildet, von Matteo und Tommaso Garvi aus dem Mai-
        

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