Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1304187
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Zweites Buch. 
Decoration. 
Im XV. Jahrh. ist die Arabeske meist symmetrisch, d. h. die Thiere 
und Gegenstände sind entweder verdoppelt oder gerade vorwärts gerichtet 
dargestellt; im XVI. Jahrh. Endet man sie malerisch verschoben, in Schräg- 
ansicht, oft ziemlich unruhig in der Wirkung. 
Ausserdem leistet die Marmorsculptur das Höchste und Zierlichste 
auch in Friesen, in leichten, schwungvollen Aufsätzen und Bekrönungen, 
in Füllungen aller Art, Wozu dann noch die Formen der Sarcophage, 
Urnen, Weihbecken und anderer monumentaler Geräthe kommen. 
Fiä" 
Marmorfries in S. M. del Popolo zu Rom. 
Neben und zwischen dem leichten Phantasieornament, wie es in der 
Arabeske herrscht, tritt ein stärker plastisches, auch der Wirklichkeit sich 
mehr näherndes Ornament auf in Gestalt von Fruchtschnüren (Fig. 157), 
Voluten, Masken, Thieren, Thierfüssen, Thierköpfen, Muscheln u. s. w., 
nebst menschlichen Gestalten in höherm Relief oder Freisculptur.
        

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