Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1304029
236 
Buch. 
Erstes 
Architectur. 
Der jüngere Sangallo entwarf für Cardinal Marcello Cervini, spätern Papst 
Marcellus II. (ä. 29) einen Plan für ein Bad antiker Art, mit frigidariunl 
tepidarium, calidarium, Welches in einer Villa zu Vivo errichtet werden 
sollte, Vasari X, p. 81 im Commentar zu v. di Ant. Sangallo. 
In der Villa Grimaldi zu Bissagno bei Genua baute Alessi ein rundes 
Badgemach mit Kuppel, dessen Becken das heisse Wasser aus dem Rachen 
von Meerwundern, das kalte aus Fröschenmäulern empfing; ringsum ein 
Gang mit acht Nischen, Wovon vier durch besondere Badewannen und 
vier durch Fenster und 'l'hüren in Anspruch genommen waren; dazwischen 
Hermen, welche das Kranzgesimse trugen; vom Gewölbe hing ein sinn- 
Villa Medici zu Rom. 
reicher Leuchter nieder, dessen grosse Schale das Firmament darstellte; 
die Vorräume und Nebenräume ebenfalls auf das Zierlichste durchgeführt. 
Vasari XIII, p. 126, v. di Leoni. 
Ueber die xStufettaK des Cardinals Bibiena (das sog. Bagno di Giulio II.) 
im Vatican ist auf die Briefe Bembds vom Jahr 1516 (Lettere pittor. V, 
57, 58) zu verweisen," Woraus nur soviel erhellt, dass Rafael die Sujets 
zu den Wandmalereien von Bibiena erhielt, für eine kleine marmorne 
Venusstatue aber keine passende Stelle wusste.
        

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