Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1303945
Buch. 
Erstes 
Architectur. 
seiner berühmten Stuterei verlangte; nur ein Erdgeschoss mit Mezzanin, 
mit dorischer Ordnung und starker Anwendung von Rustica, Wodurch 
ohne Zweifel der Zusammenhang mit dem landwirthschaftlichen Institut 
characterisirt werden sollte; übrigens in Ermanglung der Steine Alles 
Backsteinbau mit Bewurf. In der Folge wurde der Herzog bewogen, das 
Gebäude vierseitig um einen Hof herumführen zu lassen; gegen diesen Hof 
hin eine offene Loggia auf gekuppelten Säulen, zum Schönsten der ganzen 
Renaissance gehörend; innen reich. durchgeführter Schmuck von Fresken und 
Stuccaturen. Verhängnissvoll als erster monumentaler Bau in unechtem Stoff, 
Während der reine Backstein zu Gebote gestanden hätte,  und als Beispiel 
der Anwendung der Rustica als vermeintlichen Ausdruckes des Ländlichen. 
Villa Covacehia bei Castello. 
Stadler.) 
Marmirolo, welches Giulio ebenfalls baute, nachdem bereits 1523 ein 
Plan von Michelangelo eingereicht worden war (Vasari XII, p. 361 im 
Gornmentar zu v. di Michelangelo, und Gaye, carteggio II, p, 154): ist 
von der Erde verschwunden.  
Ebenso die iSoranzaa des Sanmicheli, unweit Castelfranco, welche 
damals als die vollkommenste Villa weit und breit galt. Vasari XI, p. 126, 
v. di Sanmicheli. 
Villa Monte Imperiale bei Pesaro (Fig. 148-151), erbaut von Girol. 
Genga (vor 1528?) für Herzog Francesco Maria della Rovere von Urbino. 
Nie vollendet, aber noch in dem jetzigen ruinösen Zustand von mächtiger 
Wirkung; das Gebäude folgt dem steilen Abhang in dreifacher Abstufung; 
unten ein bedeutendes Hallengeschoss mit einer geschlossenen Pilaster- 
fassade drüber. xPiena di camere, di colonnati e di cortili, di loggie, di
        

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