Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1303698
Kapitel. 
Composition 
Die 
des Palastbaues. 
203 
sein schönster Hof ehemals der in Pal. Sauli zu Genua (Fig. 135); das 
Motiv 5. 35. 
Geistvoll angeordnete Säulenhöfe namentlich auch in Bologna (ä. 93; 
aus dieser spätern Zeit u. a. Pal. Zucchini),  in Florenz (Pal. non 
finito);  in Genua: die meisten Paläste des sinkenden XVI. Jahrlm, 
vorzugsweise mit gekuppelten Säulen an Höfen und Treppen.  
Von Pfeilerhöfen der Paläste ist viel weniger Gutes zu sagen; der 
colossale Hof des Pal. Pitti in Florenz mit seiner Rusticahalle in 3 Stock- 
werken, von Aminanati, reicht als Kunstwerk bei Weitem nicht an Pelle- 
grinfs erzbischöflichen Palast in Mailand. 
Mit der Zeit aber werden die Höfe gleichgültiger behandelt und der 
Ehemaliger Hof von Pal. 
Sauli in Genua. 
Aufwand überhaupt mehr auf grosse 
lerische Durchbildung gewandt. 
Dimensionen 
als 
auf 
feinere 
k ünst- 
Die Oorridore, jetzt hoch, weit und durchgängig gewölbt, be- 
haupten ihre meist einfachen Pilasterordnungen.  Im Innern bleibt 
wesentlich die frühere Disposition herrschend, nur dem grössern Mass- 
stab angepasst. 
Einige Veränderung brachte der Hoch- und Weitbau des Vestibuls 
mit sich. Von den neuen Räumen ist nur etwa die ßGaleriax zu er- 
wähnen, ein langer und verhältnissmässig schmaler Saal, nach Scamozzfs 
Aussage aus dem Norden importirt.
        

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