Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1303231
Kapitel. 
Klöster und Bruderschaftsgehäude. 
157 
Wieder eine Halle Sein  aus dem Längen- und Breitenverhältniss zur 
Höhe, aus-den dichten oder weiten Intervallen, aus der Behandlung der 
Bogen, Silnse und Füllungsmedaillons mit beständig neuer Begeisterung 
ein edles und zierliches Werk nach dem andern. -Viele einzelne Kloster- 
höfe aufgezählt. in des Verf. Cieerone, a. m. O. 
 Besondere Motive: ä. 35 (Giul. Sangallo), ä. 46 (Certosa von Pavia). 
Für ländliche Chorherrnresidenzen war Brunellescds Badia bei Fiesole 
ein unübertreffliches Muster; für Dominicanerklöster dasjenige von S. Marco 
zu Florenz, 1437 bis 1443 erbaut von Michelozzo; Vasari lll, p. 277 und 
279, Nota, v. di Michelozzo. (Die Lobsprüche sind relativ, als von einem 
Mendicantenkloster zu verstehen, denn die höhern Orden bauten viel 
prächtiger.) 
   
 
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Fig. 99. I-Iof an S. EI. della Pace. (Nach Letarouilly.) 
Unter Brunellescds Säulenhöfen der schönste: der zweite in S. Croce. 
 In iRom bei S. M. degli Angeli (Carthause) der einfache Hundert- 
säulenhof Michelangelds. 
Von Pfeilerhöfen sind unübertrefflich schön und dabei sehr einfach: 
das Atrium von S. Maria presso S. Gelso in Mailand (ä. 46), Vielleißht 
von Dolcebuono;  ferner der Hof des Bramante im Chorherrnstilt bei 
S. M. della Pace zu Rom (Fig. 99 u. 100); zwischen die viel niedrigern 
Pfeiler des Obergeschosses kommt je eine Säule, also über die Mitte des 
untern Bogens (wie in einigen bolognesischen Palästen, ä. 46). Pedanten 
verurtheillen das reizende Motiv, und Serlio, L. IV, fol. 176, bringt es 
nur mit schüchternen Entschuldigungen Wieder VOP- A11 Seinen früheren 
Säulenhöfen, Wenigstens an zweien bei S. Ambrogio zu Mailand, hatte 
Bramante dem obern, geschlossenen Stockwerk eine Pilasterordnung
        

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