Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1303065
Buch. 
Erstes 
Architectur. 
zwar einen relativ schönen Thurm hervorbringen helfen, obwohl man 
immer fühlen wird, dass der Thurmbau nicht auf diese Weise entstanden 
ist. Aber auch dieses mässige Ziel wurde kaum erreicht. 
AIbertTs Thurmtheorie, de re aedificatoria, L. VIII, c. 5, ein neutrales 
Product seiner Phantasie; viereckige Thürme sollen 6, runde 4 Diameter 
Höhe haben, oder jene mindestens 4, diese 3; der schönste Thurm aber 
Dom zu Pienza. 
(turris decentissima) ist aus beiden Formen so zu mischen, dass über 
einem quadratischen Sockel und Erdgeschoss 3 Rundgeschosse, dann ein 
Quadrat von 4 lichten Bogen und endlich ein runder Monopteros mit 
EHEWPEMwJrYKMMäMJJwJW 
sphärischem Kuppelchen folgt; für Alles werden Proportionen und Details 
angegeben.  
Natürlich folgte ihm Niemand. Die runden oder polygonen Formen 
kamen höchstens am obern Abschluss vor, so an zwei profanen Thürmen 
zu Bologna; Bursellis, anal. Bonon. bei Murat. XXIII, C01. 909, 911. 
(Ebenda, Co]. 888, die Nachricht, wie 1455 ein Kirchthurm 4 Klafter von 
der Stelle gerückt wurdet)
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.