Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1302991
K apitel. 
Die 
Gomposition 
der Kirchen. 
133 
setzt mit derjenigen Kuppelanlage, Welche oben (ä. 67) als die des Gentral- 
baues der Barockzeit geschildert worden ist. Die Kreuzarme treten im 
Grundriss kaum oder gar nicht über die Capellen des Hauptschiffs vor. 
Der entscheidende Bau als Vorbild für grössere Kirchen: il Gesü in 
Rom, von Vignola. 
Für kleinere Kirchen: S. Maria de' Monti (Fig. 79 u. 80, vgl. 67), 
von Giac. della Porta, mit besonders schön stucchirtem Tonnengewölbe. 
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Fig. 76. 
S. Maurizio (monastero maggiore) zu Mailand. 
(Lasius) 
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Die Einschnitte der Fenster bilden auf der (zylindrischen Fläche des 
Gewölbes sog. Ohren. Auch die Halbkuppel des Chores erhält jetzt gerne 
Fenster. Sämmtliehe Gewölbe jetzt nur noch selten rein construirt und 
gleichartig cassettirt, vielmehr einer freiern Construction und Deeoration 
anheimgegeben. 
(Palladids Redentore zu Venedig, ohne Gewölbedecoration.) 
Daneben dauern auch in einzelnen einschiftigen Kirchen die Reihen 
von kuppelichlen Gewölben fort; S. Fedele zu Mailand, von Pellegrini", 
und dessen genaue Nachahmung: das LangllauS VOD S. Gaudenzio zu 
Novara.
        

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