Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1302875
Kapitel. 
Gomposition dc-Är Kirchen. 
Die 
121 
hunderts. Ihr Motiv, unabhängig von den antiken Ordnungen,'ist das 
der romanisch-lombardischen, abgestuften Kirchenfronten mit vertreten- 
den Pfeilern und querdurchlaufenden Bogengalerien; innerhalb dieser 
festgesehlossenen Formen beherbergt sie allen erdenklichen "Reiehthum 
in weiser Abstufung des Ausdruckes.   
Verf. bekennt, diesem Gebäude früher Unrecht gethan 
mehrmaligem Besuch seine Meinung geändert zu haben. 
und 
nach 
Fig. 65. 
Fassade von S. 
Man-eo in Rom. 
Urheber war nach allgemeiner Annahme der Maler Ambrogio Bor- 
gognone 1473. Die Pfeiler lösen sich wie schon in der lombardischen 
Gothik z. B. am Dom von Como, in lauter Nischen mit Statuen (ä. 51) 
auf. Die Abstufung des Schmuckes ist folgende: am Erdgeschoss, dem 
Auge am nächsten, Sculptur und gemeisselte Decoration in Weissem Mar- 
mor; im mittlern (jetzt obersten) Stockwerk Flächen und Einfassungen 
mit Marmor verschiedener Farben incrustirt, hier ganz am rechten Orte; 
ein oberster Aufsatz sollte consequenter Weise ein colossales Mosaikbild 
in einer kräftigen, giebelgekrönten Einfassung enthalten, wie man aus
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.