Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Renaissance in Italien
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1301055
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1302743
Buch. 
Erstes 
Architectur. 
Templi Petri Instauracio, samrnt ihren Repetilionen abgebildet bei Geym. 
T. 2) sicher vor; er möchte demnach wenigstens einige Zeit als der an- 
genommene gegolten haben.  Dann scheint ebenfalls von Bramante 
derjenige umgearbeitete Plan herzurühren, Welcher die vier Kreuzarme 
abgerundet und von mächtigen Umgängen umgeben darstellt, ohne Zweifel 
mit Erd- und Obergeschoss (Geym. T. 12); vielleicht eine Erinnerung an 
S. Lorenzo in Mailand, vielleicht auch eine als nothwendig erkannte Ver- 
stärkung der vier grossen Kuppelpfeiler und ihrer Bogen.  Für einen 
dieser Entwürfe erfand Bramante diejenige Gestalt der Kuppel, welche 
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Peter. 
Bramantmfs erster Grundriss. 
Serlio (L. III) mittheilt: der Cylinder aussen mit einer prachtvollen freien 
Säulenhalle umgeben.  Wirklich ausgeführt Wurden noch von Bramante 
selbst die vier Kuppelpfeiler und die sie verbindenden Bogen, welche noch 
jetzt modificirt vorhanden sind. 
Dass sich Michelangelo später vesecutorec von Bramantds Plan 
nannte (Vasari VII, p. 137, v. di Bramante), bezieht sich am ungezwungen- 
sten auf die Centralanlage, die ihm mit Bramante gemeinsam war. 
Allein Bramante hat zunächst den unter Nicolaus V. von Bernardo 
Rossellino begonnenen Chor, der zu keinem dieser Entwürfe stimmt, aus- 
gebaut  0b als einen provisorischen?  oder (Ansicht von Jovanovits) 
indem er sich definitiv darein fügte?
        

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